Beckenkippen im Liegen

Beschreibung

Dieses Video demonstriert eine schonende Übung zur Beckenmobilisation, die im Liegen durchgeführt wird. Um eine stabile Körperhaltung zu gewährleisten, empfiehlt die Trainerin, einen Ball zwischen den Knien zu fixieren. Die Ausführung erfolgt durch ein sanftes Hin- und Herbewegen der Beine, wodurch das Becken kontrolliert zu beiden Seiten gekippt wird. Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen wie Bluthochdruck oder Sodbrennen sollten den Oberkörper mithilfe eines Kissens leicht erhöht lagern. Diese einfache Methode fördert die Beweglichkeit im unteren Rücken und ist ideal für den Bereich des Rehasports geeignet. Das Ziel ist eine entspannte und flüssige Bewegung ohne körperliche Überanstrengung.

Dauer

1 - 2 Minuten

Wiederholungen

15 - 20

Schritt für Schritt Anleitung

  • Ausgangsposition: Legen Sie sich ganz locker auf den Rücken. Die Beine sind angewinkelt, die Füße stehen parallel zueinander auf dem Boden oder einer Erhöhung.
  • Hilfsmittel: Klemmen Sie sich idealerweise einen Ball oder ein zusammengerolltes Handtuch zwischen die Knie oder Oberschenkel. Das hilft dabei, die Beine stabil und den Körper gerade zu halten.
  • Durchführung: Kippen Sie das Becken nun ganz sanft und entspannt von einer Seite zur anderen. Die Füße bleiben dabei zusammen und bewegen sich leicht mit.
  • Körperhaltung: Der Oberkörper bleibt ruhig auf der Matte liegen, während die Bewegung fließend im unteren Rücken und Becken stattfindet.

Tipps

  • Sanfte Bewegung: Führen Sie das Kippen ohne Druck oder Gewalt aus. Es geht um eine lockere, wiegende Bewegung, nicht um maximale Kraft.
  • Anpassung bei Beschwerden: Falls Sie unter Bluthochdruck oder Reflux leiden, legen Sie sich nicht ganz flach hin. Nutzen Sie ein Kissen oder eine schräge Unterlage für den Oberkörper, um die Übung beschwerdefrei durchzuführen.
  • Stabilisierung durch den Ball: Drücken Sie den Ball zwischen den Knien leicht zusammen. Dies aktiviert die innere Beinmuskulatur und gibt dem Becken zusätzliche Führung.

Bitte konsultieren Sie vor Beginn der Übungen einen Arzt oder Physiotherapeuten.

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